Gini-Koeffizient

Wie in vielen politischen Fragen wird hier mit sehr unterschiedlichen Zahlen jongliert. Die Ausmaße von sozialer Ungleichheit werden dabei teilweise sehr unterschiedlich eingeschätzt. Ein Grund dafür ist, dass es gar nicht so einfach ist soziale Ungleichheit zu messen. Meistens wird dabei der Gini-Koeffizient herbei gezogen.
Allerdings mehren sich die Stimmen der Gini-Kritiker. Der Gini-Koeffizient gibt nur einen ungefähren Mittelwert zur Gesamtsituation der Ungleichheit, beantwortet aber nicht die Frage, was mit dem Anteil der Reichsten und Ärmsten geschieht – schließlich bewegt eben diese Frage die meisten Menschen. „Gini-Koeffizient“ weiterlesen

Kein Kondom

Ein Kondom ist so ziemlich der sicherste Schutz beim Sex. Wenn du mit deinem Freund schläfst, bewahrt dich ein Kondom mit hoher Wahrscheinlichkeit vor einer ungewollten Schwangerschaft und es schützt dich vor Geschlechtskrankheiten. Auch wenn du mit deiner Freundin Sex hast, kann dich ein Kondom vor einer gefährlichen Ansteckung bewahren. Umso unglaublicher, dass sich viele total verrückte Ausreden einfallen lassen, um ein Kondom zu vermeiden.

Fast jeder würde auf Befehl foltern

1961 sollten beim Milgram-Experiment Probanden andere mit Strom quälen. Es galt als Paradebeispiel dafür, wie Menschen bereit sind, schreckliche Befehle auszuführen. Freiwillige Testpersonen sollten in einem Versuch zum Lernverhalten Stromschläge an ihre „Schüler“ austeilen, wenn diese Fragen zur Zusammensetzung von Wortpaaren falsch beantworteten. Die „Schüler“ waren jedoch Schauspieler, die in Wirklichkeit keine Stromschläge erhielten, sondern die angeblich dadurch ausgelösten Schmerzen nur simulierten. „Fast jeder würde auf Befehl foltern“ weiterlesen

Ängste gezielt bekämpfen | NZZ

Auslöschen mit Gentechnik

Heute geht man davon aus, dass jede Erinnerung durch mehrere miteinander verbundene Nervenzellen im Gehirn gespeichert wird. Dabei aktivieren unwichtige Informationen, wie zum Beispiel der Inhalt des Frühstücks, nur wenige Nervenzellen und hinterlassen eine dementsprechend schmale «Gedächtnisspur». Stark prägende Erinnerungen, wie traumatische Erlebnisse, verursachen eine weitaus breitere Gedächtnisspur, eine Art Nervenautobahn, die einfacher zu finden ist. „Ängste gezielt bekämpfen | NZZ“ weiterlesen